Category: Thailand (page 2 of 4)

Einen Tag mit Mam

Einen Tag mit Mam

Es ist schon interessant, wie die Zufälle manchmal zusammenspielen. Als wir vor Monaten in Chiang Mai waren, haben wir mit dem Gedanken gespielt, noch nach Chiang Rai zu fahren, in den nördlichsten Zipfel Thailands. Doch wir hätten die gleiche Strecke wieder zurück fahren müssen, weshalb wir uns dagegen entschieden haben. Nun allerdings, von Laos kommend, lag Chiang Rai auf unserem Weg.

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Etwas Wehmut

Es war alles organisiert. Bis ins letzte Detail. Am Anleger wartete bereits ein Minivan auf uns. Wir brauchten nichts zu tun, außer die 20 Meter zum Parkplatz zu laufen. Das Gepäck wurde umgeladen und unser Guides fuhr uns direkt zur Freundschaftsbrücke, dem neuen Grenübergang zu Thailand. Früher gab es hier nur die möglich mit einem Boot auf die andere Seite des Mekongs zu kommen. Die ganze Umgebung der neuen, etwas außerhalb liegenden Brücke bestand aus Reisfelder und Holzhütten. Inzwischen hatte sich die Stadt ausgebreitet. Überall wurde gebaut. Wie ein solcher Bau gleich die komplette Landschaft verändert.  Der Grenzübergang glich einem Flughafengebäude, war sauber, fast steril und bestand aus ein paar Schaltern, von denen die Hälfte geschlossen waren. Außer uns war kaum ein anderer Tourist zu sehen. Unser Guide lotste uns durch die Schleuse, wir bekamen problemlos unsere Stempel und standen schon vor dem Bus, der uns über die Brücke auf die andere Seite fuhr. Das Gepäck war lag bereits in der Kofferlucke, wir hatten es seit 2 Tagen nicht mehr angefasst. Unglaublich dieser Service. Doch damit nicht genug, nach der ebenfalls unkomplizierten Einreise nach Thailand, wir mussten nicht mal irgendwelche Einreisegebühren bezahlen, kam uns eine Frau entgegen, zeigte fragend auf unsere Namen, die auf ihrem Zettel standen, und brachte uns zu ihrem Auto uns direkt in unser gebuchtes Hotel. Wow. Wir waren geplättet. Das hatten wir ja so gar nicht erwartet. Alles von der Kreuzfahrt organisiert. Perfekt! Da waren wir nun wieder in Thailand. Wir haben uns extra ein Hotel mit Balkon und Blick auf den Mekong und Laos gebucht. Es war wunderschön. Die Sonne ging langsam unter und wir schauten schweigend auf das andere Ufer und den Mekong entlang zu den Bergen, von denen wir gekommen waren. Wehmut kam auf. Die Bilder der letzten Wochen und besonders der letzten beiden Tage flimmerten vor unseren geistigen Augen und unsere Herzen wurden schwer, als sich auf einmal ein großer Regenbogen über Laos bildete. Wahnsinn. Was für ein Timing. Ein schöneres Abschiedsgeschenk hätten wir uns nicht vorstellen können. Danke Laos, du grünes Paradies!  Mit dem Bewusstsein, dass wir dieses Land wahrscheinlich nicht mehr so schnell, wenn überhaupt bereisen werden, suhlten wir uns bewusst in Wehmut und genossen dieses Gefühl. Am nächsten Morgen wachten wir zum Sonnenaufgang auf. Die Wolken bedecken zwar den Himmel, aber das störte uns nicht. Wir schlürften unseren ersten Kaffee in Thailand, blickten auf den Fluss. Was hat Wasser nur an sich? Es ist so magisch, so wunderschön zu beobachten. Egal wo man gerade ist. Am Fluss, am Meer oder einem See. Wir nahmen uns die Reiseführer zur Hand und planten die nächste Tage und die grobe Route der nächsten Monate. Mit genug Spielraum für spontane Änderungen. Mehrere Freunde haben ihren Urlaub in Südostasien gebucht und wollen uns treffen. Da wir aber nur begrenzte Aufenthalte haben klappt es leider nicht mit allen. So probieren wir verschiedene Möglichkeiten aus und hatten einen ungefähren Plan und konnten zufrieden raus zum frühstücken gehen. Und zum 7eleven, die Supermarktkette, die in jeder Stadt mindestens eine Filiale hat. Und beschlich ein Gefühl des Nach-Hause-kommens. Da waren sie wieder, unsere geliebten Bananenküchleich, die leckeren Straßenküchen, die Rotis, eine Art Crepe mit Ei, Bananen und Schokoladensoße, die vielen Kaffeestände, der Greenmilktea, das geschnittene Obst... Ja, wir waren zurück. Nicht zu Hause, aber in unserer Homebase. Hier hat alles angefangen, hier wird wahrscheinlich alles enden. Vier Wochen Thailand liegen vor uns. Eine in Chiang Rai drei in Bangkok. Und wie

Es war alles bis ins letzte Detail organisiert. Am Anleger wartete bereits ein Minivan auf uns. Wir brauchten also nichts weiter zu tun, als die 20 Meter zum Parkplatz zu laufen. Das Gepäck wurde umgeladen und unser Guides fuhr uns direkt zur Freundschaftsbrücke, dem neuen Grenzübergang nach Thailand. Früher gab es hier nur die Möglichkeit, mit einem Boot auf die andere Seite des Mekongs zu kommen. Die ganze Umgebung der neuen, etwas außerhalb liegenden Brücke bestand aus Reisfeldern und Holzhütten. Inzwischen hat sich die Stadt ausgebreitet. Überall wurde gebaut. Wie eine Brücke gleich die komplette Landschaft und das Leben der Einwohner verändert…

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Alles Roger in Kambodscha?

Die ersten Stunden

Wellenartig wird die Musik immer lauter und reißt mich aus dem Schlaf. Es ist jetzt also 5.45 Uhr, so zumindest haben wir den Wecker gestern eingestellt. „Eine Minute noch, dann geht’s los“, sage ich mehr zu mir selbst und drehe mich nochmal kurz um. Müde schleppe ich mich zur Tür gegenüber und schaue in den trüben Himmel. Ein wenig tröpfelt es noch, aber längst nicht mehr so wie gestern Abend. Ein wahres Feuerwerk in schwarzweiß kreiste um uns herum. So viele Blitze, man hätte sie gar nicht zählen können. Hintereinanderweg. Es hörte gar nicht mehr auf. Und ab und an ein Donnern. Meist dumpf und aus der Ferne. Nur ganz vereinzelt krachte es direkt neben uns von den Bergen herunter. Und erst viel später setzte der Regen ein. Prasselte vor uns herunter aufs Dach der Nachbarhütte. Doch inzwischen wird es langsam wieder hell, die Wolken lösen sich auf. Ich gehe mich duschen, versuche mir meine Müdigkeit abzuwaschen.

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Geliebte Schönheit,

unsere gemeinsamen Stunden sind gezählt. Der Abschied naht. Auch wenn er nur für kurze Zeit ist. Doch was ist schon Zeit. Lang kam sie mir vor, zähle ich all die schönen Dinge auf, die wir gemeinsam erlebt haben, die du mir gezeigt hast. Und zugleich waren die zwei Monate nur ein Augenblick, ein Augenschlag, wenn ich bedenke, wie viel es noch zu entdecken gibt.

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Traumurlaub auf Koh Chang

Traumurlaub auf Koh Chang

Kühlpuder. Das ultimative Mittel der Thailänder gegen Schweiß. Und ja, es kühlt. Es brennt. Als hätte ich mich mit Minze eingeschmiert. Es riecht allerdings wie ein sportliches Duschgel, was die Frische gleich noch in die Nase bringt. Ja wir lassen nichts aus auf unserer Reise. Probieren alles aus, was uns über den Weg läuft.

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Heute kein Frühsport

Und schon wieder das gleiche Spiel. Ich sitze in unserem Frühstückscafé und trinke meinen ersten Kaffee, blättere virtuell in der Berliner Zeitung auf meinem Handy und schaue auf das Moped, welches ich gleich mieten werde, um runter zum Strand zu fahren und endlich mal morgens im Meer schwimmen zu gehen.

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Bitte nicht kneifen!

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Alles was ich höre ist das Rauschen der Wellen. Immer und immer wieder finden sie ihr Ende direkt vor meinen Füßen. Weiß schäumt das Wasser und breitet sich auf dem flachen Sand aus, tastet sich vor, weiter und weiter, mir entgegen. Bevor es sich wieder zurückzieht, aufgesogen wird, vom riesigen Meer, hinein in die endlose Weite.

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Ab auf die Insel

Ab auf die Insel

Da sitze ich nun, gerade erst aufgewacht und geduscht, in unserem neuen Frühstückscafé und genieße meinen ersten Kaffee, während Markus im Zimmer Sport treibt. Ein 90-Tage Programm. Streng nach Anleitung. Ach, wie ich ihn beneide. Aber ich kann mich nicht dazu aufraffen. Frühsport ist einfach nicht mein Ding. Aber muss ja auch nicht.

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Und bei euch so?

Liebe Familie, liebe Freunde, liebe café sellberg-Besucher, liebe Bekannte, liebe Fremde, liebe Mitreisende,

ihr fehlt uns! Nein, Heimweh haben wir nicht. Kein bisschen. Sehnsucht nach Deutschland auch nicht. Dafür ist einfach noch nicht genug Zeit vergangen. Hier passiert so wahnsinnig viel. Um uns herum. Mit uns selbst. Ich brauche nur hier in der Hotellobby zu sitzen und die Augen und Ohren auf zu machen. Romane könnte ich schreiben. Ich sag euch, das ganze Leben hier ist es wert, darüber zu schreiben. Jeder einzelne Tag, jeder Moment, jeder klitzekleine Augenblick.

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Ausflug Supermarkt

Ausflug Supermarkt

Auf dem gestrigen Weg kreuz und quer durch die Stadt haben wir einen „Big C“ entdeckt. Eine der großen Supermarktketten hier in Thailand. Meist etwas außerhalb, dafür mit einem riesigen Angebot bestückt. Ähnlich einem Kaufland, Real oder der Metro in Deutschland. Nur deutlich größer, mit vielen kleinen zusätzlichen Läden, Restaurants, Essensständen und meist einem Kino. Und da wir ein paar Sachen brauchten, sind wir nach dem morgendlichen Check-in in unserem neuen Hotel direkt hin. Gelaufen. Ohne Moped. Ohne Fahrrad. Aber wir freuten uns drauf.

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Zurück auf Los, bitte!

Zurück auf Los, bitte!

Also gut, wieder zurück nach Chiang Mai. Entweder im Minivan, wie es die Touristen hier fast alle machen, oder im Local Bus für deutlich weniger Geld. Natürlich haben wir uns für die zweite Variante entschieden. Denn „local“ reisen ist viel authentischer und die Erlebnisse sind einfach schöner. Wir sind hier allerdings auch Sparfüchse. Teilweise sind wir selbst etwas erschrocken darüber. Aber unsere kaufmännische Ader ist durch die zweieinhalb Jahre Café deutlich gewachsen. Und da wir uns für diese Reise ein halbwegs festes Budget gesetzt haben, bedeutet jede Sparmaßnahme eine eventuelle Verlängerung.

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Zeit zum Innehalten

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Es war wieder das erste Gästehaus, welches wir uns angesehen und in das wir direkt eingecheckt haben. Zwar ähnelt das kleine Zimmer eher einem Kellerraum, mit der niedrigen Decke und den kahlen, grauverputzten Wänden, aber wir genießen erneut einen wunderbaren Ausblick. Diesmal sind die Berge etwas weiter weg und bilden den Horizont. Dafür führt direkt vor unserer Terrasse ein gar nicht so kleiner Fluss vorbei. Dunkelbraun strömt das doch ziemlich flache Wasser eilig vorbei. Dahinter erstreckt sich eine kleine, wild bewachsene Ebene, die in der Regenzeit bei steigendem Wasserpegel sicher ordentlich an Größe verliert und vom Fluss überschwemmt wird.

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