Category: Laos (page 1 of 2)

Etwas Wehmut

Es war alles organisiert. Bis ins letzte Detail. Am Anleger wartete bereits ein Minivan auf uns. Wir brauchten nichts zu tun, außer die 20 Meter zum Parkplatz zu laufen. Das Gepäck wurde umgeladen und unser Guides fuhr uns direkt zur Freundschaftsbrücke, dem neuen Grenübergang zu Thailand. Früher gab es hier nur die möglich mit einem Boot auf die andere Seite des Mekongs zu kommen. Die ganze Umgebung der neuen, etwas außerhalb liegenden Brücke bestand aus Reisfelder und Holzhütten. Inzwischen hatte sich die Stadt ausgebreitet. Überall wurde gebaut. Wie ein solcher Bau gleich die komplette Landschaft verändert.  Der Grenzübergang glich einem Flughafengebäude, war sauber, fast steril und bestand aus ein paar Schaltern, von denen die Hälfte geschlossen waren. Außer uns war kaum ein anderer Tourist zu sehen. Unser Guide lotste uns durch die Schleuse, wir bekamen problemlos unsere Stempel und standen schon vor dem Bus, der uns über die Brücke auf die andere Seite fuhr. Das Gepäck war lag bereits in der Kofferlucke, wir hatten es seit 2 Tagen nicht mehr angefasst. Unglaublich dieser Service. Doch damit nicht genug, nach der ebenfalls unkomplizierten Einreise nach Thailand, wir mussten nicht mal irgendwelche Einreisegebühren bezahlen, kam uns eine Frau entgegen, zeigte fragend auf unsere Namen, die auf ihrem Zettel standen, und brachte uns zu ihrem Auto uns direkt in unser gebuchtes Hotel. Wow. Wir waren geplättet. Das hatten wir ja so gar nicht erwartet. Alles von der Kreuzfahrt organisiert. Perfekt! Da waren wir nun wieder in Thailand. Wir haben uns extra ein Hotel mit Balkon und Blick auf den Mekong und Laos gebucht. Es war wunderschön. Die Sonne ging langsam unter und wir schauten schweigend auf das andere Ufer und den Mekong entlang zu den Bergen, von denen wir gekommen waren. Wehmut kam auf. Die Bilder der letzten Wochen und besonders der letzten beiden Tage flimmerten vor unseren geistigen Augen und unsere Herzen wurden schwer, als sich auf einmal ein großer Regenbogen über Laos bildete. Wahnsinn. Was für ein Timing. Ein schöneres Abschiedsgeschenk hätten wir uns nicht vorstellen können. Danke Laos, du grünes Paradies!  Mit dem Bewusstsein, dass wir dieses Land wahrscheinlich nicht mehr so schnell, wenn überhaupt bereisen werden, suhlten wir uns bewusst in Wehmut und genossen dieses Gefühl. Am nächsten Morgen wachten wir zum Sonnenaufgang auf. Die Wolken bedecken zwar den Himmel, aber das störte uns nicht. Wir schlürften unseren ersten Kaffee in Thailand, blickten auf den Fluss. Was hat Wasser nur an sich? Es ist so magisch, so wunderschön zu beobachten. Egal wo man gerade ist. Am Fluss, am Meer oder einem See. Wir nahmen uns die Reiseführer zur Hand und planten die nächste Tage und die grobe Route der nächsten Monate. Mit genug Spielraum für spontane Änderungen. Mehrere Freunde haben ihren Urlaub in Südostasien gebucht und wollen uns treffen. Da wir aber nur begrenzte Aufenthalte haben klappt es leider nicht mit allen. So probieren wir verschiedene Möglichkeiten aus und hatten einen ungefähren Plan und konnten zufrieden raus zum frühstücken gehen. Und zum 7eleven, die Supermarktkette, die in jeder Stadt mindestens eine Filiale hat. Und beschlich ein Gefühl des Nach-Hause-kommens. Da waren sie wieder, unsere geliebten Bananenküchleich, die leckeren Straßenküchen, die Rotis, eine Art Crepe mit Ei, Bananen und Schokoladensoße, die vielen Kaffeestände, der Greenmilktea, das geschnittene Obst... Ja, wir waren zurück. Nicht zu Hause, aber in unserer Homebase. Hier hat alles angefangen, hier wird wahrscheinlich alles enden. Vier Wochen Thailand liegen vor uns. Eine in Chiang Rai drei in Bangkok. Und wie

Es war alles bis ins letzte Detail organisiert. Am Anleger wartete bereits ein Minivan auf uns. Wir brauchten also nichts weiter zu tun, als die 20 Meter zum Parkplatz zu laufen. Das Gepäck wurde umgeladen und unser Guides fuhr uns direkt zur Freundschaftsbrücke, dem neuen Grenzübergang nach Thailand. Früher gab es hier nur die Möglichkeit, mit einem Boot auf die andere Seite des Mekongs zu kommen. Die ganze Umgebung der neuen, etwas außerhalb liegenden Brücke bestand aus Reisfeldern und Holzhütten. Inzwischen hat sich die Stadt ausgebreitet. Überall wurde gebaut. Wie eine Brücke gleich die komplette Landschaft und das Leben der Einwohner verändert…

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Mit 10 Knoten auf dem Mekong unterwegs

Vorschau2

Auf der großen Holzterrasse der Lodge erwartete uns ein Empfangskomitee mit Willkommensgetränken und Erfrischungstüchern. Unsere großen Rucksäcke hatten wir auf dem Boot gelassen, wo die Crew die Nacht verbrachte und wachte. Mit unserem Tagesrucksack wurden wir eingecheckt und betraten unseren Bungalow. Meine Herren! Eigentlich war es nur eine ganz einfach Bambushütte, wie wir sie in Pai bei unserem Kurzaufenthalt auf der „Local Farm“ hatten.

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Das grüne Paradies

Das grüne Paradies

Viel geschlafen haben wir nicht. Heute ging es wieder früh raus. Ein großes Highlight wartete auf uns, auf das wir uns schon seit einer Woche gefreut haben. Eine Kreuzfahrt auf dem Mekong. Nicht auf einem riesigen Schiff, sondern auf einem Boot. Allerdings mit gehobener Ausstattung. Wir wollten uns etwas gönnen.

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Luang Prabang

Luang Prabang

Mit dem ursprünglichen Laos hat diese Stadt nicht mehr viel zu tun. Trotzdem fühlen wir uns hier wohl. So richtig wohl. Was an dem Charme liegt, den sie versprüht. Trotz der vielen Touristen ist es ruhig. Entspannt. Kaum Verkehr, keine Hektik, kein Chaos. Die kleinen zweistöckigen Häuser sind eng aneinandergebaut und säumen die Straßen. Ein wenig Paris, ein bisschen Amsterdam vielleicht. Enge Gassen mit dörflichem Charakter.

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Massenauflauf bei der Almosenprozession

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Mal wieder wurden wir von unserem Wecker geweckt. Diesmal schon um 5 Uhr. Eine gute Viertelstunde später standen wir auf der Straße. Katzenwäsche. Neugierig blickten wir uns um, aber noch war alles dunkel. Wir gingen um die Ecke hinauf zur Hauptstraße und staunten.

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Bilderbuchlandschaft

Bilderbuchlandschaft

Was für eine schöne, kleine Stadt. Vang Vieng. Nur ein paar Straßen groß und umgeben von einer Karstlandschaft. Steile, kantige Felsen, grün überzogen . Davor angelegte Ebenen mit Reisfeldern. Natur pur. Das Wetter ist grauenhaft. Es regnet ohne Ende, was das Bild allerdings eher verschönert. Mystisch schlängeln sich die Wolken um die Berge, setzen sich teilweise sogar hinab auf den Boden. Auf dem Weg hierher im Auto mussten wir teilweise im Schritttempo fahren, da wir keine zehn Meter Sicht hatten. Alles um uns herum verschwand im weißgrauen Nebel.

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Nur eine Zigarettenlänge

Mystisch im Nebel

Zwei Stühle haben wir uns vorn vom Haupthaus geholt. Klappstühle aus Holz. Auf einem sitze ich gerade. Auf der Terrasse unseres Bungalows.

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Die Schönheit des Morgens

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Gestern ging es meinem Fuß schon deutlich besser. Also haben wir beschlossen, heute ganz früh aufzustehen und den Sonnenaufgang am Mekong zu bewundern. 5 Uhr klingelte der Wecker. Kaum zu glauben, dass wir vor gar nicht langer Zeit fast täglich sogar 15 Minuten früher geweckt wurden. Wie schnell man sich doch wieder an das Ausschlafen gewönnt.

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Aufgerappelt und hingefallen

Aufgerappelt und hingefallen

Ach, es soll nicht sollen sein. Oder gerade doch? Zwingt mich das Schicksal zur Ruhe? Es ist zum Haare raufen…

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Wohin mit mir?

Wohin mit mir?

Seit Tagen befinde ich mich in einem Zwischenraum. Nicht hier und nicht dort. Ich kann nichts mehr mit mir anfangen. Bin lustlos und träge, aber auch voller Tatendrang und auf dem Sprung.

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Schlechter Kaffee

Schlechter Kaffee

Zu 7 Uhr haben wir ein Frühstück in unserem Hotel bestellt, denn eine Stunde später sollte unser Tourguide vor der Tür stehen. Also rechtzeitig den Wecker klingeln gelassen, müde aufgewacht, geduscht und gegessen. Eine Kanne Kaffee, eine Kanne Tee, für jeden ein Rührei, ein Baguette und einen klitzekleinen Klecks Marmelade. Naja, besser als nix im Magen.

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Über drei der 4.000 Inseln

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Neuer Tag, neues Glück, bessere Laune. Letztere stieg steil nach oben, als wir direkt morgens unser neues Hotelzimmer bezogen. Sauberer Fußboden, ein riesiges Bad und einen eigenen Balkon mit wunderbarem Blick auf den Mekong mit seinen vielen Inseln. Und da bestes Wetter vorausgesagt war, liehen wir uns zwei Fahrräder und radelten los.

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